Hagener Schachverein seit 1975 e.V.

Presse
40jähriges Vereinsjubiläum PDF Drucken E-Mail

Bewegte Vereinsgeschichte nach 40 Jahren: Bundesligasport und viele Meistertitel

Hagener Schachverein feierte Jubiläum im Bürgerhaus Natrup-Hagen

 

In einem festlichen  Rahmen wurde am Samstag, dem 5. September, das 40-jährige Jubiläum des Hagener Schachvereins gefeiert,  Wolfgang Sandkämper, erster Vorsitzender des    Vereins, führte  galant durch das über zweistündige Programm mit reichlich lobenden Worten für die viele ehrenamtlichen Mitstreiter. In den 40 Jahren ist der Schachverein mit über 100 Mitgliedern zu einem der größten Vereine Deutschlands herangewachsen. Rund 100 Jubiläumsgäste verfolgten die Veranstaltung mit der anschließenden Podiumsdiskussion, in  der die drei bisherigen  Vorsitzenden zur Vereinsgeschichte interviewt werden. Hierbei kamen manche lustige Anekdoten Emotionen und Erinnerungen der letzten Jahrzehnte zum Vorschein. Nach einem zünftigen Grillbuffet wurde bei flotter Discomusik noch   bis tief  in die Nacht getanzt.

„Schach ist alles: Kunst, Wissenschaft und Sport“, mit diesem Zitat des Schachweltmeisters Anatoli Karpow aus dem Gründungsjahr sprach Sandkämper nach seiner offiziellen Begrüßung direkt die Vertreter der Presse an: „Falls die Zeitung nicht wisse, in welchen  Bereich über Schach zu berichtet werden soll. „Man kann eigentlich nichts falsch machen: in Frage kommen Sport, Wissenschaft, Kultur, Kunst, Unterhaltung und auch Lokales“. Sandkämper ging kurz  auf die Veränderungen der  Schachwelt in den letzten 40 Jahren ein. Im Gründungsjahr 1975 war es noch bei   Wettkämpfen erlaubt, am  Schachbrett zu rauchen und ein Bierchen zu trinken. Das sei heute nicht mehr möglich.  Auch gab es noch keine  elektronischen Hilfsmittel.  „Wer heute nicht unter Manipulationsverdacht  geraten möchte, lässt sein Smartphone am besten zu Hause. Auf alle Fälle hat es ausgeschaltet zu sein, denn sollte ein Handy während einer Partie klingeln, hat dies den Verlust zu  Folge.“  Haben vor   40 Jahren zwölf Mitglieder den Verein gegründet, zählt er heute mit 101 Mitgliedern zu den größten Schachvereinen in Niedersachsen, laut Sandkämper sogar in Deutschland . Mit dankenden Worten für die langjährige Unterstützung übergab der erste Vorsitzende an Bürgermeister Peter Gausmann.
Er ist nicht nur Hausherr des Bürgerhauses,  in dem diese Jubiläumsfeier stattfand, sondern auch im  Alten Pfarrhaus, wo die Mitglieder sich des häufigeren zum Schach treffen. Für das regelmäßige Training sind die Räumlichkeiten  allerdings schon vor Jahren zu klein geworden. Das findet wöchentlich in der Jägerbergschule statt. Mit den provokativen  Fragen: Ist Schach eigentlich eine Sportart?  Sind Schachspieler Sportler?“ hatte Gausmann die volle Aufmerksamkeit. aller Schachspieler bei sich. Die Anspannung löste sich  sehr schnell, als Gausmann diese Fragen mit den wissenschaftlichen Untersuchungen des Großmeisters und Arztes Dr. Helmut Pfleger bejahte. Dieser fand 1981 heraus, dass die körperliche Anstrengung von Spitzenspielern hinsichtlich Atemfrequenz, Herzfrequenz, Blutdruck und eines Gewichtsverlustes während eines Turnieres gleich groß ist, wie bei anderen Sportarten, bei denen die Fähigkeit sich extrem zu konzentrieren im Vordergrund steht, wie zum Beispiel beim Sportschiessen, Motorsport oder Billard. „In 104 Staaten wird Schach als Sportart anerkannt! Zurzeit umfasst der Weltschachbund 159 nationale Verbände und gilt damit nach der Fifa als zweitgrößter Sportverband der Welt!“ , mit diesen Fakten brachte Gausmann selbst die eingefleischten Schachspieler zum Staunen. Jedes Jahr im Herbst zeichnet die Gemeinde  Hagen ihre besten Sportler aus. Der Schachverein ist dabei mit jährlich mehreren Meistertiteln schon zum Dauergast geworden. Mit seinen zahlreichen Erfolgen zählt der Hagener Schachverein ebenso überregional zu den erfolgreichsten Schachclubs des Nordens. „Wir sind stolz, mit dem Schachverein unseren einzigen Bundesligaverein in Hagen zu haben!“ erklärt Gausmann. Seit 2011 spielt der  Verein in der Jugendbundesliga. Gausmann betonte in seiner Rede die positive Auswirkung auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. „Es ist Gehirnjogging und Gedächtnistraining und gerade auch ergänzend zur eigentlichen Schulbildung geeignet, Fähigkeiten wie Konzentrationsvermögen, Kreativität und den Umgang mit komplexen  Vorgängen und Methodik bei Jung und Alt zu trainieren.“ Zusammenfassend zitiert er den ehemaligen mehrfachen Schachweltmeister Garry Kasparow: Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit und hat einen unvergleichbaren persönlichen intellektuellen Reiz.“

Martin Bäumer, Mitglied des Niedersächsischen Landtages empfand die Einladung zur Jubiläumsveranstaltung als einen  „feinen Zug“, habe er doch in der Vergangenheit selber mit Begeisterung Schach gespielt. Die Erfahrungen aus dem Schachspielen hätten ihm für sein weiteres Leben sehr geprägt: Vorgänge genau zu analysieren und immer zwei bis drei  Schritte im  Voraus zu denken. „Für die Politiker wäre es gut, wenn mehr Schachspieler unter ihnen wären!“ Das Angebot am selben Abend sich noch zu einer Blitzschachpartie ans Brett zu setzen, setzte der Verein nach dem Essen sofort in die Tat um. Jannis Vogel hat Bäumer, der sich selbst als etwas eingerostet bezeichnete, in zwei Partien nur knapp geschlagen. Ein dickes Lob vom Ausbildungsleiter Karsten Bertram war der Lohn.

Michael S. Langer, Präsident vom Niedersächsischen Schachverband, ermunterte Bäumer  auch gleich wieder mit dem Schachspielen zu beginnen. „Man darf mit der Pubertät zwar gewinnen, aber kann auch wieder anfangen … denn Schach macht einfach süchtig!“ Allerdings ist nicht bekannt, ob Bäumer das Angebot, dem Schachclub beizutreten,  angenommen hat.

Nach einer musikalischen  Einlage von Hannah Altvogt und Sophie Naber führten die ehemaligen  Vorsitzenden Werner Wingbermühle, Gründungsvater des Vereins, und Manfred Heinsch, sowie der amtierende Vorsitzende Sandkämper in einer Podiumsdiskussion durch die erfolgreiche Geschichte des Vereins. Die Gründung des Vereins wurde 1975 mit einer Anzeige in der Zeitung begleitet. Anstelle zum traditionellen  Frühschoppen gingen die zwölf Gründungsmitglieder sonntagmorgens zu Gaststätte Lampe zum  Schachspielen. Erst nach 1992,  nach Aufgabe der Gaststätte, zog man in das Wohnzimmer der Familie  Lampe. Gerne erinnern sich die Teilnehmer an die gebratenen Koteletts. Jugendarbeit war für den Verein immer wichtig, aber der entscheidende Durchbruch begann vor zehn Jahren,, als Karsten Bertram zum Verein kam. Er brachte das nötige Know- How mit, Kinder und Jugendliche zu motivieren und  bei der Stange zu halten. Mit viel zeitlichem Einsatz und Elan führt er die Anfänger durch die Spiele, gibt Anreize und erklärt Eröffnungsstrategien, bis sie aus den Kinderschuhen herausgewachsen sind und sich auf nationalen und internationalen Terrain sicher bewegen können. Dabei stehen Geselligkeit und Gemeinschaft der Mannschaft immer an erster Stelle. Seit Jahren bietet der Hagener Schachverein in den Sommerferien eine Schachfreizeit nach Tschechien an. Waren die zwölf Kinder 2005 noch mit privaten Autos zu transportieren, sind in diesem Jahr 42 Kinder und  Jugendliche größtenteils mit dem Zug gefahren. Dreieinhalb Wochen spielten sie auf internationalen Turnieren in Pardubice und Prag. „Aber die Partien fangen meist erst um 16.00 Uhr an,  so dass die Kinder genügend Freizeit haben“, beschreibt Bertram den organisatorischen Ablauf. Der Spielbebetrieb ist in den letzten Jahren von zwei Mannschaften auf acht Mannschaften angewachsen, dass bedeutet, dass an einem Wochenende bis zu 64 aktive Spieler parallel spielen können. Ein enormer organisatorischer Aufwand, der auch manchmal kurz vor den Turnieren die Telefonleitungen glühen lässt, um bei Krankheiten kurzfristig für Ersatz zu sorgen.

Ein besonderes Highlight in der Vereinsgeschichte war die Teilnahme von Paul Laubrock bei den Weltmeisterschaft 2011. Mit der finanziellen Unterstützung von mehreren regionalen Firmen war es möglich, dass er nach Brasilien fahren konnte. Ansonsten sind die zahlreichen Meistertitel und Erfolge nicht mehr aufzuzählen.

Besonders erwähnenswert war noch die Ehrung von Hermann Kamlage, der mit seinen 97 Jahren noch ab und zu in der Mannschaft mitspielt und damit das älteste spielende Mitglied in Niedersachsen ist.                                                                                                                (Ho)

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 (HMB 17.09.15)

 

 
40jähriges Vereinsjubiläum PDF Drucken E-Mail

40 Jahre Erfolgsgeschichte am Brett

                             Hagener Schachverein ist mitgliederstark und überregional erfolgreich

Von Petra Ropers


Hagen. Unaufhörlich steigende Mitgliederzahlen, eine explodierende Jugendabteilung  und eine eindrucksvolle Liste sportlicher Erfolge: Die Bilanz des Hagener Schachvereins kann sich sehen lassen. Der 40. Vereinsgeburtstag bot deshalb mehr als genug  Grund, mit Stolz zurück und mit Zuversicht vorauszublicken.

Zwölf begeisterte Schachspieler gründeten auf Initiative von Werner Wingbermühle am 2. September 1975 den  Verein, der inzwischen zu den größten Schachvereinen in Niedersachsen zählt: 101 Mitglieder haben sich in Hagen dem „Spiel der  Könige“ verschrieben. Und dessen Reiz infiziert Aktive aller Generationen. Von 8 bis 96 Jahren reicht die Altersspanne der Mitglieder, die regelmäßig an den Brettern zusammenkommen.

 

Wertvoll für die Gemeinde

Für sie ist Schach nicht nur ein Zeitvertreib, sondern anspruchsvoller Wettkampfsport, in dem die Hagener regelmäßig Meistertitel abräumen. „Der Schachverein ist heute der überregional erfolgreichste Verein in Hagen“, lobte Bürgermeister Peter Gausmann das sportliche Engagement.

Doch auch wenn an den Schachbrettern der Sieg zählt: Im Verein selbst kommt dem Miteinander und den sozialen Kontakten ein hoher Stellenwert zu. „Das macht den Schachverein  so wertvoll für unsere Gemeinde“ betonte Gausmann.

Zu verdanken ist dieser Erfolg all jenen, die sich in 40 Jahren ehrenamtlich für den Verein engagierten. Ihnen galt deshalb die besondere Anerkennung von Nicolai von Bistram, stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Osnabrück. Seine Gratulationen zum Jubiläum überbrachte auch der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer, selbst in seiner Jugend ein passionierter Schachspieler.

Schach schule die Fähigkeit, Situationen zu  analysieren und mehrere Züge im Voraus zu denken, erklärte Bäumer und merkte mit einem Augenzwinkern an: „Manchmal täte es auch der Politik gut, mehr Schachspieler in ihren Reihen zu haben.“ Die Aktiven in Hagen sind sich auf jeden Fall mit Michael Langer, Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes einig: „Schach macht süchtig!“

 

Gründungsväter aktiv

Das erkannten die zwölf Gründungsmitglieder bereits vor 40 Jahren. Vier von ihnen sind noch heute  aktiv: Mit  der goldenen Ehrennadel zeichnete Langer deshalb Reinhold Wöhrmann,  Hermann Kamlage sowie  den ehemaligen Vorsitzenden Werner Wingbermühle und Manfred Heinsch aus.

Mit seinen beiden Amtsvorgängern blätterte der amtierende Vorsitzende Wolfgang Sandkämper in einer Talkrunde mit Moderator   Sebastian Bergmeyer zuvor in den Analen des Vereins. Der erfolgreiche Start in der Gaststätte Obermeyer-Lampe, die Partien im privaten Kaminzimmer der Familie Lampe, der Wechsel ins alte Pfarrhaus, das für die förmlich explodierende Jugendabteilung schließlich zu klein wurde: So manche  Erinnerung kramten  die Teilnehmer der Talkrunde für die Gäste hervor. Die 40-jährige  Erfolgsgeschichte des Vereins hart viele Väter – allen voran  Werner  Wingbermühle, der für sein Engagement zum Ehrenvorsitzenden des Vereins erhoben wurde.

Auch Sven Runde setzt sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für den Schachverein ein, der ihn auf der Jubiläumsfeier zum Ehrenmitglied erklärte. Eine Auszeichnung für besondere Verdienste erhielt Karsten Bertram, der mit seinem motivierenden Einsatz der Jugendabteilung nicht nur zu eindrucksvollem Wachstum sondern auch zu bemerkenswerten  Erfolgen verhilft.

Ihnen allen sprach der Vereinsvorsitzende seinen ausdrücklichen Dank aus. Ein Dankeschön und wohlverdienter Beifall galt auch Hannah Altevogt und Sofie Naber von der Jugendmusikschule Hagen, die der Jubiläumsfeier einen peppigen musikalischen Rahmen gaben.

(NOZ 10.09.15)

 

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Hagener Schachjugend dominiert auf den Landesmannschaftsmeisterschaften in Lingen

Zum fünften Mal Landesmeistertitel für Hagener Mannschaft in  Folge

Zwei von den Mannschaftstiteln der Landesmeisterschaften Niedersachsen gingen am langen Himmelfahrtswochenende zum Hagener Schachverein. Die U16 mit Kilian  Böhning,  Balint Balazs, PLaul Laubrock und Andreas Hoppe und die U12 mit Sophia  Brunner, Adrian Buchloh, Mike  Scheidt, Jarno Lindemann beherrschten ihre Gegner deutlich und holten die Siegerpokale ins Osnabrücker Land. Weder die U12 noch die U16 gaben einen Punkt ab und siegten an allen Brettern. Mit ihrem Mannschaftssieg in der U16 holten sich Balint, Paul und Andreas den fünften  Landestitel in Folge. Insgesamt  waren  20 Kinder und Jugendliche nach Lingen gefahren.

Eigentlich hätte die U14 mit Falk Buchloh, Jannis Bensmann, Robin Volk und Thomas Bilek auch eine Favoritenrolle gehabt, wenn sie ihr „erstes Brett“ Paul Laubrock nicht an die U16 hatten ausleihen müssen. Hier waren zwei Spieler kurzfristig wegen Krankheit ausgefallen. Falk vertrat Paul würdevoll am ersten Brett und holte all e  Punkte. So konnte die U14 immer noch den fünften Platz belegen. Alle Spiele konnten dagegen die Kids der U12 für sich entscheiden und so einen deutlichen Sieg einfahren. Die  Hagener U16 zeigte sich von Anfang an in Topform und traten souverän auf. Bereits eine Runde vor Turnierende standen die vier Jungs als Sieger fest. „Dieses Team hat beeindruckend gezeigt, dass sie eigentlich noch viel mehr wollen!“, so Schachtrainer Karsten Bertram, der die Jungs jetzt seit über sechs Jahren sehr erfolgreich trainiert. „Im September wartet die Norddeutsche Meisterschaft  auf meine Jungs und möglicherweise  ist in  diesem Jahr auch ein Sieg bei den Deutschen Meisterschaften im Dezember drin.“ Bertrams Traum vom  Titel der Deutschen Meisterschaft war  schon einige Male zum Grei9fen nahe, doch entweder verfehlte die Mannschaft nur  knapp einen Sieg, es gab Ausfälle  wegen Krankheit oder einmal musste  sogar das ganze Turnier wegen einer kursierenden Magen- und Darmgrippe abgesagt werden, als die Hagener eine sehr große Siegchance hatten.  Aber die Truppe gibt nicht auf und bleibt weite r am Ball…  Brett! Immerhin ist die Truppe  seit Jahren nahezu unverändert. „Gerade  in dieser  Altersstufe ist das nicht selbstverständlich, da man hier doch einige Jugendliche mit der Pubertät verlieren kann“, so weiß Bertram aus leidiger Erfahrung.

Ende Juli werden noch die ganz kleinen, die U10, auf Landesebene antreten. „Hier sind wir auch sehr gut aufgestellt. Die Hagener U10 gilt als Favorit und könnte somit den dritten Landestitel für den Hagener Verein einspielen“,  äußert Bertram hoffnungsvoll. „Dies wäre einmalig! Noch nie zuvor konnte ein Verein drei von vier möglichen Landestiteln holen. Wir werden also stark hoffen und noch etwas trainieren!“ (Ho)

 

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(HMB 11.06.15)

 
Sportlerehrung2014 PDF Drucken E-Mail

Glänzende Medaillen und feierliche Urkunden

Erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen erhalten verdiente Anerkennung im Hagener Rathaus

 

Hagens Gemeindevertretern bot sich ein vertrautes Bild, als sie sich am Dienstag, dem 21. Oktober, im Sitzungssaal des Rathauses einfanden, um die  erfolgreichsten Sportler und Sportlerinnen des Ortes zu ihren hervorragenden Leistungen zu beglückwünschen und mit Urkunden und Medaillen zu ehren. Wie auch in den vergangenen Jahren, kamen die Einzel- und Mannschaftssieger auf Kreis- Bezirks- und Landesebene aus den Reihen des Schachvereins, der Schützengesellschaft und des Bogenclubs. Da der Sport in Hagen einen hohen Stellenwert besitzt und eine Vielzahl erfolgreicher Akteure hervorbringt, erhalten darüber hinaus die Siegerinnen und Sieger der beiden größeren Sportvereine, HSV und Spielvereinigung Niedermark, separat innerhalb ihrer Vereine und in Anwesenheit der             Gemeindevertreter ihre Urkunden und die damit verbundene Anerkennung.

Auch im Namen der beiden stellvertretenden Bürgermeister, Mechthild Lauxtermann und Rainer Plogmann sowie Markus Hestermeyer in seiner Funktion als erster Gemeinderat, begrüßte Bürgermeister Peter Gausmann die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler, ihre Trainer und die anwesenden Vertreter der der Hagener Sportvereine, die jedes Jahr in schönster Regelmäßigkeit zahlreiche Einzel- und Mannschaftsmeistertitel erringen. „Warum seid ihr bloß so erfolgreich?“, wollte Peter Gausmann gleichermaßen staunend wie bewundernd von den Akteuren wissen und  erhielt prompt die Erklärung. „Wir sind besser als die anderen!“ ließ der 13jährige Paul Laubrock alle Anwesenden  wissen und meinte das keineswegs herablassend, sondern vertrat damit selbstbewusst auch die Meinung seiner Sportsfreunde, die diese Behauptung mit ihren großartigen Leistungen auf höchsten Niveau stützen. Aber um „besser zu sein als die anderen“, bedarf es natürlich auch einer großen persönlichen Einsatzbereitschaft und einer Förderung der einzelnen Leistungsmöglichkeiten, die, speziell im Fall der Schachspieler, durch die intensive Betreuung seitens des Trainers, Karsten Bertram, und seines Teams gewährleistet wird. Beginnend mit der Schach-AG in der Grundschule St. Martin über erste Turniererfahrungen im Rahmen ihrer wöchentlichen Treffen, freitags in den  Vereinsräumen der „Jägerbergschule“, bis hin zur erstklassigen, von den erstklassigen, von den Eltern der Spieler und Spielerinnen mitgetragenen Logistik und dem begleitenden Training während der Turniere außerhalb Hagens, hat der Hagener Schachvereins eine verlässliche Basis für die wiederholt großartigen Erfolge geschaffen. In diesem Jahr wurden im Sport Schach folgende Einzeltitel ausgezeichnet: Andreas Hoppe (U14) – Bezirksmeister 2013, Sophia Brunner (U10) – Bezirksmeisterin 2013, Landesmeisterin 2014 und 3. Platz bei der  Deutschen Meisterschaft 2014, Kata Balazs (U16) – Landesmeisterin 2014. Mit den Mannschaften wurden folgende Titel gewonnen: U16 – Bezirksmeister, U14 – Bezirks- und Landesmeister 2014, Norddeutscher Vizevereinsmeister  2013 und Norddeutscher Meister 2014; U12 – Bezirksmeister; U10 – Landesmeister und 4. Platz bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften 2013. 2. Mannschaft – 1. Platz in der Bezirksliga und damit Aufstieg in die Verbandsliga West. Erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen waren hier: Kilian Böhning, Kata  Balazs, Pascal Orning, Maximilian Glaser, Balint Balazs, Paul Laubrock, Andreas Hoppe, Falk und Adrian Buchloh, Robin Volk, Sophia Brunner,  Mike Scheidt, Jarno Lindemann, Jascha Bonacic, Heiner Rieping, Alexander Lubbe, Kristin Rethmann,  Daniel Tietje, Lukas  Worpenberg und Florian Pappert. Bürgermeister Peter Gausmann überreichte den Sportlerinnen und Sportlern persönliche Medaillen und Ehrenurkunden sowie einen Geldbetrag in Höhe von 250  Euro für den Verein, mit dem die Gemeinde die gute Jugendarbeit unterstützen möchte.

(…)

Abschließend gratulierte Bürgermeister Peter Gausmann noch einmal allen Akteuren und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass Hagen so viele großartige Sportvereine beheimatet.  Er bedankte sich bei allen für ihre tollen Leistungen, mit denen sie ihren Heimatort auch überregion1al so erfolgreich repräsentieren. Auf die zukünftigen Erfolge der hoch motivierten Sportler und Sportlerinnen darf man also auch in  Zukunft gespannt sein wie der sprichwörtliche „Flitzebogen“!                DAm

(HMB 30.10.14)

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Sportlerehrung 2013 PDF Drucken E-Mail

„Ihr seid für Hagen die beste Werbung!“

Bürgermeister Gausmann ehrte Schützen, Schachspieler und Bogenschützen

Nach den Meister-Ehrungen im Hagener SV und der Spielvereinigung Niedermark genießen vier kleinere Sportvereine jährlich das Privileg einer besonderen Feierstunde im Hagener Rathaus. Am Donnerstag, dem 31. Oktober, konnte Bürgermeister Peter Gausmann wieder viele Einzel- und Mannschaftsmeister aus der Hagener Schützengesellschaft e. V:; dem Schießclub  Altenhagen und dem Bogenclub Hagen  a. T. W. ehren. „Den Vogel“ schossen jedoch mit einer außergewöhnlich hohen Anzahl an Meistern die jungen Spieler des Hagener Schachvereins ab. „Ihr seid unwahrscheinlich erfolgreich, das ist wirklich bemerkenswert“, lobte Gausmann die Mitglieder, die in praktisch allen Altersklassen den Sieg nach Hause holten. Gemeinsam sei den drei Sportarten Schießen, Schach und Bogenschiessen sicher die Geduld, die  an sich schon eine erstrebenswerte Tugend sei, wie der Bürgermeister betonte. Allen vier Vereinen überreichte er Zuwendungen für die weitere Förderung der Jugendarbeit.

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Hagener Schachverein

Bezirksmeisterin U10 wurde Sophia Brunner, die daneben auch den 18. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Oberhof belegte. Die junge Einzelmeisterin konnte die Medaille und die dazugehörige Urkunde der Gemeinde Hagen  a. T. W. an diesem Abend leider nicht selbst in Empfang nehmen. Dazu hatte jedoch Balint Balazs Gelegenheit, der nach neun gewonnenen Partien (á drei bis vier Stunden höchste Konzentration) den Landesjugendmeister-Titel U14 holte. Sein Name findet sich außerdem in zwei Mannschaften, die weitere Meistertitel nach Hagen brachten. Bezirksmannschaftsmeister in der B-Jugend wurden Lukas Beinke, Michael Hoppe, Kata Balazs,  Andreas Hoppe und Pascal Orning. In der C-Jugend belegten  Kilian Böhning, Balint Balazs, Andreas Hoppe und Maximilian Glaser den ersten Platz bei den Bezirksmeisterschaften. In der D-Jugend waren Paul Laubrock,  Sophia Brunner,  Adrian Buchloh und   Falk  Buchloh erfolgreich.

Unter Betreuer Karsten Bertram wurden Lukas  Beinke, Kata Balazs, Lukas Worpenberg und Florian Pappert sogar in der U16 – Landesmeister. Gleiches gelang Kilian Böhning, Balint Balazs, Andreas Hoppe und Maximilian Glaser in der U14. Als wichtigsten Sieg, der sogar gegen eine Profi-Mannschaft aus Lingen errungen werden konnte., verbuchte die 1. Mannschaft die Meisterschaft in der Verbandsliga West und stieg damit auf in die Landesliga Nord. Mannschaftsführer ist hier Nenad Bonacic.

 

[…]

HMB 07.11.13

 

 
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